Ein Rucksack voll Glück: Erinnerungsschätze aus Starnberg und Bernried

Bei einem Ausflug nach Starnberg und Bernried sammeln Anna, Max und Tim nicht nur Erinnerungen.

Wenn Anna, Tim und Max durch ihre Heimat Bayern reisen, kommen sie immer mit einem Rucksack voller Mitbringsel, Andenken und kleiner Schätze zurück. Heute geht es mit der Bahn an den Starnberger See, und die Taschen und Rucksäcke werden gleich auf der Heimfahrt schon wieder ausgepackt.

1. Pralinen und Schokolade aus der Pralinen Manufaktur Elly Seidl

Kaum in Starnberg angekommen, fällt Max‘ Blick auf das Schaufenster der Pralinen Manufaktur Elly Seidl. Seine Mutter hat ihn gebeten, ihr Pralinen aus dem berühmten kleinen Laden, am Bahnsteig mitzubringen. Aber als er die feinen Köstlichkeiten sieht, ist sofort klar: Pralinen gibt es heute nicht nur für die Mama. Eine kleine Box mit einer bunten Mischung aus Schokolade, Trüffel und Nougat kommt auf jeden Fall auch für Max selbst in seinem Rucksack mit zurück nach Nürnberg. Jetzt muss er sich nur beherrschen, nicht alles schon in der Bahn aufessen.

2. Ein Polaroid auf dem Bootssteg

Schon vor 200 Jahren zog es Münchner Hochadel und Großindustrielle hinaus an den Starnberger See, der damals noch Würmsee hieß – lange bevor es die Sommerresidenzen, Villen, Palais und die charmanten Gasthäuser gab, die heute die Uferpromenaden von Starnberg, Bernried und Co. zieren. Die vielfältigen Dörfer und Örtchen mit ihren sanft abfallenden Hügelwiesen und der Blick auf das gesamte Alpenpanorama begeistern Besucher noch heute mit ihrem Urlaubsflair. In Starnberg legen die drei Freunde eine kurze Pause in H’ugo’s Beachclub ein. Bei gehobener italienischer Küche, Espresso und einem kleinen Prosecco entstehen direkt auf dem Bootssteg Fotos, die definitiv nach mehr Urlaub aussehen, als es ein Kurztrip in Bayern erahnen lässt. Klar, Selfies macht man heute ja immer und überall. Aber Anna hat ihre alte Polaroidkamera auf dem Dachboden der Eltern wiedergefunden. So entsteht ein besonderes Bild statt einer ganzen Serie – und das Bild wird auf der Heimreise im Zug stolz herumgezeigt. Wie beim Wandertag im Kindergarten. 

3. Ticket der Bayerische Seenschifffahrt

Zu einem Tag am Starnberger See gehört natürlich auch eine Fahrt mit einem der großen Linienschiffe, die während der Sommermonate über den See kreuzen und Besucher zu all den großen und kleinen Schmuckstücken des Sees bringen. Mit dem Schiff geht es Richtung Possenhofen, wo Kaiserin Sisi ihre Kindheit verbrachte, zu dem bescheidenen Holzkreuz im Wasser, das den Ort markiert, an dem König Ludwig II den Tod fand, und vorbei an der berühmten Roseninsel, auf der die beiden sich jahrelang heimlich trafen, um den höfischen Zwängen zu entkommen. Auf dem Rückweg mit der Bahn findet Tim das Ticket wieder in seiner Hosentasche. Vorsichtig streicht er es glatt. Das unscheinbare Stück Papier ist untrennbar mit den Erinnerungen des heutigen Tages verbunden und wird zuhause liebevoll aufbewahrt – verzierte Fotoalben und Poesiebücher waren schon im Kindergarten Tims Spezialität. 

4. Selbstgemachtes aus dem Buchheim Museum der Phantasie in Bernried

Am Westufer des Sees, nur eine Bahnstation von Starnberg entfernt, liegt Bernried. Mit seinem gut erhaltenen historischen Kern wurde das malerische Örtchen schon zum schönsten Dorf Deutschlands gekürt. Mitten in der historischen Beschaulichkeit findet sich hier aber auch ein modernes Zentrum der Kunst: das Buchheim Museum der Phantasie. Hier erwartet die Besucher eine beispiellose Sammlung an Meisterwerken des Expressionismus und der Klassischen Moderne, ebenso wie ein beeindruckendes Sammelsurium von Kunsthandwerk aus aller Welt. Denn das Museum der Phantasie ist nicht nur Kunst-, sondern gleichzeitig auch Ethnologie-, Völkerkunde- und Kulturmuseum. Außergewöhnlich ist auch die Architektur des Museums selbst. Das langgestreckte, zum Teil in den Hang hineingebaute Bauwerk fügt sich nahezu nahtlos in die Natur ein. Highlight für die drei Freunde: der schmale Steg, der weit in den Starnberger See führt und eine einmalige Aussicht bereithält. Begeistert sind Anna, Tim und Max aber auch vom offenen Atelier „Labor der Phantasie“ des Buchheim Museums. Malen, Basteln, Töpfern, Tuschen: Unter fachkundiger Beratung lassen die Drei hier ihrer Kreativität freien Lauf, um im Zug ihre tatsächlich weltweit einzigartigen Andenken nochmals bewundern zu können.

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