Eitensheim
Eitensheim im Altmühltal fasziniert mit mittelalterlichen Kapellen wie St. Salvator und den sagenumwobenen Drei Kreuzen, begleitet von Legenden um Hostienfrevel und Wallfahrten. Das Heimatmuseum taucht in bäuerliche Alltagsgeschichten ein, während Eichstätts Dinosaurier-Museum und Dom unweit abwechslungsreiche Highlights bieten.
Über Eitensheim
Eitensheim, eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Eichstätt, begrüßt Besucher mit idyllischen Dorfstraßen und einer reichen Geschichte, die bis in die bayuwarische Besiedlung um 550 n. Chr. zurückreicht. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 908, als König Ludwig IV. Bannwaldrechte an den Bischof von Eichstätt übertrug. Im Mittelalter stand der Ort im Mittelpunkt powerpolitischer Auseinandersetzungen, etwa 1305 im Streit um das Hirschberger Erbe oder 1460, als Ludwig der Reiche ihn plünderte. Spannende Legenden umranken die St. Salvator-Kapelle, 1589 als Sühne für einen Hostienfrevel erbaut, mit ihrem Mirakelgemälde und übertünchten Wandmalereien. Die Pfarrkirche mit dem schlanken Kirchturm, dem „Bleistift Gottes“, nach einem Brand 1959 neu errichtet, birgt ältere Ausstattungsstücke. Rätselhaft ragen die Drei Kreuze bei der B13 auf, seit 1602 dokumentiert, mit Spuren einer Pankratius-Wallfahrtskapelle und einem Grenzstein von 1818. Das Heimatmuseum im renovierten Regiebullenhaus zeigt archäologische Funde, Werkzeuge aus Landwirtschaft und Handwerk sowie Alltagsgegenstände, ergänzt durch museumspädagogische Programme. Ein Bronzezeit-Kultplatz zwischen Eitensheim und Gaimersheim weckt Neugier auf prähistorische Rituale. In der Nähe locken Eichstätts Willibaldsburg mit Dinosaurier-Museum, der imposante Dom und der Naturpark Altmühltal mit Wander- und Radwegen für abwechslungsreiche Ausflüge.
Weitere Informationen
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Anreise
Eichstätter Str. 8
85117 Eitensheim
Eitensheim