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Würzburg Innenstadt, Foto: pixabay Falkenhaus, Marienkapelle, Foto: FrankenTourismus Lusamgärtchen, Foto: Andreas Bestle Weinhaus zum Stachel, Foto: CTW Würzburg, Kranen, Foto: pixabay Juliusspital, Foto: Andreas- Bestle Würzburg, Marktplatz, Foto: pixabay Rathaus Grafeneckart, Foto: Dietmar Denger Dom, Kreuzgang, Foto: CTW Residenz, Hofgarten, Foto: FrankenTourismus, FWL
Ausflugsziel

Prunkvolle Architektur und wohltätiger Wein in Würzburg

Kulturliebhaber:innen und Genießer:innen aufgepasst! Dieser Stadtspaziergang führt Sie vorbei an den architektonischen und geschichtlichen Höhepunkten der fränkischen Weinhauptstadt Würzburg.

Start
Würzburg
Dauer
2 h
Länge
4 km
Eckdaten zur Tour
Würzburg liegt inmitten von Weinbergen, überragt von der Festung Marienberg. In dieser hübschen fränkischen Universitätsstadt stolpern Sie unweigerlich alle paar Schritte über ein bedeutendes Bauwerk oder eine Einladung zu Gaumenfreuden.

Seit 1981 ist die einstige fürstbischöfliche Residenz UNESCO-Welterbe. Balthasar Neumann schuf dieses „Schloss über allen Schlössern“, dessen berühmtes Treppenhaus mit dem weltgrößten Deckenfresko den letzten 50-DM-Schein zierte.

Diese barrierefreie Tour wählt für Sie einige der vielen architektonischen und geschichtlichen Höhepunkte Würzburgs aus und verrät ganz nebenbei, wie Sie über die großen Weingüter der Stadt Frankenwein genießen und damit gleichzeitig Gutes tun können.
 
Ein Stadtrundgang für Geniesser und Kulturliebhaber

Start- und Endbahnhof

Startbahnhof
Würzburg Hauptbahnhof
5 Tourstationen
4 km / 2 Stunden
Endbahnhof
Würzburg Hauptbahnhof

Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.

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Ablaufplan

Tourstart am Würzburg Hauptbahnhof

Wegbeschreibung

Schon am Hauptbahnhof begrüßt Sie das wunderschöne Würzburg mit einer hübschen Grünanlage und dem Kiliansbrunnen. Der Frankenapostel Kilian ist segnend der Stadt zugewandt. Sie folgen seinem Segen und überqueren den Röntgenring. Geradeaus beginnt die breite Fußgängerzone der Kaiserstraße. Nach 300 Metern biegen Sie am Barbarossaplatz rechts in die Juliuspromenade. Noch einmal 100 Metern weiter schlüpfen Sie rechts durch den Torbogen und erreichen den beeindruckenden Innenhof des Juliusspitals.

Juliusspital

Fürstbischof Julius Echter gründete das Spital 1576 für „das arme abgearbeit und unvermögend Volk, auch alte, kranke, bresthafte und verlassene Leut“.

Nach der eher schlichten Straßenfront überrascht im Innenhof die imposante Barockanlage. Den Fürstenbau aus dem Jahr 1699 entwarf Antonio Petrini, der dafür bekannt ist, dass er italienischen Barock mit deutscher Renaissance verband und den fränkischen Barock einführte. Die Rokokoapotheke im östlichen Flügel ist im Original erhalten und noch immer Teil des Krankenhausbetriebs. Im Durchgang zum Garten zeigt das Relief aus dem 16. Jahrhundert bildlich die Aufgaben der Stiftung. Der Gartenpavillon wurde bis 1854 als anatomisches Institut genutzt. Die Brunnenanlage im Garten stellt die vier fränkischen Flüsse Main, Sinn, Saale und Tauber dar.

Unter dem Fürstenbau liegt der 250 Meter lange Weinkeller des Weinguts. Fürstbischof Julius Echter hatte bei der Gründung die gemeinnützige Stiftung mit Weinbergen, Wald- und Ackerland ausgestattet. Die Erlöse des Weinguts tragen bis heute zur Finanzierung der sozialen Aufgaben bei. Die Weine des Spitals und Spezialitäten der fränkischen Küche servieren die Juliusspital Weinstuben gleich nebenan.

Juliuspromenade 19
97070
Würzburg

Telefon: 0931 3930
Juliusspital, Foto: Andreas- Bestle

Wegbeschreibung

Sie setzen Ihren Weg auf der Juliuspromenade fort und biegen gleich bei der nächsten Gelegenheit links in die Schönbornstraße. An der Klosterkirche des Augustinerordens vorbei geht es rechts zum Marktplatz.

Marktplatz

Genau genommen besteht der Marktplatz aus dem kleineren Oberen und dem größeren Unteren Markt.
Am Häckerbrunnen auf dem Oberen Markt – Häcker ist die fränkische Bezeichnung für Winzer – fällt die üppig dekorierte Rokokofassade des Falkenhauses auf. Ursprünglich wohnte hier der Dompfarrer, 1629 wurde es zum Gasthaus. Damals gab es noch keine Straßennamen, das Gebäude wurde „Haus zum Falken“ genannt. Im Jahr 1751 ließ es die Gastwirtin Meißner von oberbayerischen Stuckateuren mit prächtigem Stuck versehen. Sie hatte zwei Gründe: Zum einen warb die auffällige Fassade fortan für ihre Wirtschaft. Zum anderen erhielt die Wirtin eine Steuerbefreiung für sieben Jahre, weil nach einer Brandschutzverordnung des Fürstbischofs alle im barocken Stil verkleideten Häuser steuerlich zu fördern waren. Heute sind hier die Tourist Information und Stadtbücherei untergebracht.

Am Unteren Markt siedelte im Mittelalter um einen Sumpf herum die jüdische Gemeinde. Nach einem Pogrom 1339, bei dem das jüdische Viertel niederbrannte, errichtete die Bürgerschaft 1377 zur Sühne anstelle der Synagoge die Marienkapelle. In ihrem Inneren befinden sich zahlreiche Grabmale fränkischer Ritter und wohlhabender Bürger. Eine Gedenktafel weist auf die Grabstätte des berühmten Barockarchitekten Balthasar Neumann hin. Die Portalfiguren Adam und Eva schuf der berühmte Bildhauer Tilman Riemenschneider.

Marktplatz
97070
Würzburg

Würzburg, Marktplatz, Foto: pixabay

Wegbeschreibung

Von der Marienkapelle geht es geradeaus in die Marktgasse und nach 50 Metern links in die Gressengasse. Dort kommen Sie an Würzburgs ältestem Wirtshaus, dem „Stachel“, vorbei. Hier trafen sich während des Bauernkriegs 1525 unter der Führung von Götz von Berlichingen und Florian Geyer die Aufständischen. Zum Zeichen ihrer Zusammenkunft hängten sie den Morgenstern – fränkisch: Stachel – aus dem Fenster.

Geradeaus geht es über die Langgasse zum Rathaus und dem Vierröhrenbrunnen.

Rathaus Grafeneckart mit Vierröhrenbrunnen

Das heutige Rathaus setzt sich aus Gebäudeteilen verschiedener Epochen zusammen. Der sogenannte Rote Bau entstand in der Renaissance. Ältester Teil ist aber der Grafeneckart. Seine Ursprünge gehen auf einen Geschlechterturm um 1180 zurück. Den Namen erhielt das Gebäude im 12. Jahrhundert von einem Burgschultheiß, der hier wohnte.

Seit über 700 Jahren nutzt die Stadt dieses Gebäude als Rathaus. Mitte des 15. Jahrhunderts wurde der Turm auf 55 Meter gebaut und die Uhr angebracht. Im Turm wohnte ein Türmer, der nach Feuer Ausschau hielt, um bei Alarm die Sturmglocke zu läuten. Bedeutendster und ältester Raum ist der Wenzelsaal. König Wenzel, der König von Böhmen, hatte den Würzburgern die lang ersehnte Reichfreiheit versprochen, das aber kurz danach widerrufen.

Im Erdgeschoss des Rathauses erinnert ein Gedenkraum mit dem Stadtmodell des zerstörten Würzburg an den 16. März 1945. Damals wurde die Würzburger Altstadt innerhalb von 20 Minuten zu mehr als 80 Prozent in Schutt und Asche gelegt. Rund 5000 Menschen starben.

Einst stand vor dem Grafeneckart eine Linde, unter der der Rat Gericht hielt. Als sie im 16. Jahrhundert umfiel, wurde ihr Bild kurzerhand auf die Fassade gemalt, um anzuzeigen, dass im Rathaus Gericht gehalten wird.

An die Stelle der Linde trat der Vierröhrenbrunnen. Er war der erste funktionstüchtige Brunnen mit Fließwasser der Stadt. Zuvor war das meist nicht sehr gesunde Wasser aus Ziehbrunnen geholt worden. Die Leitungen ließ Balthasar Neumann im Zuge seiner Baumaßnahmen zur Residenz in die Stadt legen. Der Brunnen in seiner heutigen Form entstand 1766. Auf ihm sind figürliche Darstellungen der vier Kardinaltugenden Weisheit, Gerechtigkeit, Mäßigkeit und Tapferkeit zu sehen, die man auch gerne bei den Stadtvätern im Rathaus gesehen hätte.

Beim Grafeneckart 1
97070
Würzburg

Rathaus Grafeneckart, Foto: Dietmar Denger

Wegbeschreibung

Gehen Sie vom Rathaus aus ruhig ein paar Schritte in Richtung Main. Die Rampe am Eiscafé Fontana führt Sie auf die Alte Mainbrücke. Hier können Sie nicht nur an lauen Sommerabenden einen Brückenschoppen und den Blick auf den Fluss und so manche Sehenswürdigkeit der Stadt genießen. Allen voran natürlich die Festung Marienberg, die Hundert Meter über der Stadt thront.

Von der alten Marienbrücke aus geht es Richtung Dom. Die etwa 300 Meter lange Domstraße war im Mittelalter Marktplatz und ist heute eine geschäftige Einkaufsstraße.

Auf halben Weg liegt rechts der Sternplatz. Das „Sternbäck“ erinnert an die jahrhundertealte Tradition der Bäcks, eine in Würzburg spezielle Art von Weinstube. Weil Bäckereien früher keine Speisen anboten, sondern meist Frankenwein vom eigenen Weinberg, durfte der Gast sein Essen mitbringen. Heutzutage haben die meisten Bäcken eine Speisekarte.
Dem Sternplatz gegenüber geht es in eine der alten Handwerkergassen. Nach 50 Metern rechts über den Schmalzmarkt sehen Sie geradeaus die barocke Schaufassade des Neumünsters. Eine kleine, unscheinbare graue Tür führt in die Krypta der Kirche zum modernen Grabschrein der drei Frankenapostel Kilian, Kolonat und Totnan, Ziel der noch heute in Franken wichtigen Kilianswallfahrt.

Ein paar Schritten rechts hinunter und Sie sind am Domvorplatz, von wo Sie durch die Passage zwischen Dom und Museum am Dom den Kiliansplatz erreichen. Der Zugang zum Dom rechterhand ist barrierefrei.

Dom St. Kilian

Die viertgrößte romanische Kirche in Deutschland ist dem Schutzheiligen des Bistums geweiht, dem Frankenmärtyrer Kilian. Das heutige Bauwerk ist bereits die dritte Kirche an dieser Stelle und entstand zwischen den Jahren 1040 und 1075 unter den Bischöfen Bruno und Adalbero.

Der mächtige Innenraum überrascht durch seine interessante Mischung aus Kunst- und Architekturstilen von der Romanik bis zur Moderne. Beachtenswert sind die an den Pfeilern des Hauptschiffs aufgestellten Grabdenkmale der Würzburger Fürstbischöfe, insbesondere die von Tilman Riemenschneider erschaffenen Skulpturen von Rudolph von Scherenberg und Lorenz von Bibra.

In der Mitte des Hauptschiffs der Kirche fällt das romanische Taufbecken auf, auf der großen Empore an der Westseite des Langhauses die mächtige Klais-Orgel mit ihren 87 Registern und 6652 Pfeifen. Die wertvolle Domkanzel mit den vier Evangelisten im Fuß wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts von Michael Kern im Stil der Renaissance entworfen. Im linken Querschiff befindet sich der Zugang zu der von Balthasar Neumann gestalteten Grabkapelle der Familie Schönborn.

Domstraße 40
97070
Würzburg

Montag: 09:30 - 17:30 Uhr
Dienstag: 09:30 - 17:30 Uhr
Mittwoch: 09:30 - 17:30 Uhr
Donnerstag: 09:30 - 17:30 Uhr
Freitag: 09:30 - 17:30 Uhr
Samstag: 09:30 - 17:30 Uhr
Dom, Kreuzgang, Foto: CTW
Dom, Kiliansplatz, Foto: FWL, Lizenz: FrankenTourismus

Wegbeschreibung

Vom Dom aus sind es nur wenige Schritte zur Rückseite des Neumünsters. In seinem Lusamgärtchen erinnert ein Gedenkstein an den Minnesänger Walther von der Vogelweide, der 1230 vermutlich hier bestattet worden ist.

Am Ausgang Lusamgärtchen rechts kommen Sie über die Martin- und Hofstraße an der Schönbornkapelle und den stattlichen Domherrenhöfen vorbei und geradeaus zum Residenzplatz mit dem Franconia-Brunnen. Obenauf steht die Figur der Franconia, Schutzpatronin Frankens. Zu ihren Füßen sehen Sie Statuen dreier Künstler, deren Schicksal eng mit Würzburg verbunden ist: der Minnesänger Walther von der Vogelweide, der Bildhauer Tilman Riemenschneider und der Maler Matthias Grünewald.

Vielleicht haben Sie aber auch nur noch Augen für das wohl berühmteste Schmuckstück Würzburgs: die Residenz, die Sie unbedingt auch von innen besichtigen sollten.

Würzburger Residenz

Die Residenz ist „das einheitlichste und außergewöhnlichste aller Barockschlösser“. Mit dieser Begründung zählt sie seit 1981 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Würzburger Residenz ist das Werk des berühmten Architekten und fürstbischöflichen Oberbaudirektors Balthasar Neumann. Mitte des 18. Jahrhunderts bis zur Säkularisation, der Enteignung kirchlicher Besitztümer am Beginn des 19. Jahrhunderts, war die Residenz Sitz der Würzburger Fürstbischöfe.

Die Geschichte dieses prächtigen Bauwerks beginnt zu Anfang des 18. Jahrhunderts. Damals gewinnt Fürstbischof Johann Philipp Franz von Schönborn einen Unterschlagungsprozess und erhält 600.000 Gulden. Mit diesem Geld soll nun ein Schloss gebaut werden. Es ist das Zeitalter des Absolutismus, in dem der Herrscher Macht und Reichtum auch durch die Größe seines Wohnsitzes zu zeigen hat.

Fürstbischof von Schönborn beauftragt den bis dahin unbekannten Architekten Balthasar Neumann mit den Planungen. 1720 wird der Grundstein gelegt. 1744 ist der Rohbau fertig. Bei der Gestaltung der Innenräume werden namhafte europäische Künstler engagiert. Unter ihnen der Venezianer Giovanni Battista Tiepolo, der im Treppenhaus das größte zusammenhängende Deckenfresko der Welt erschafft. Außerdem der Stuckateur Antonio Bossi, berühmt für seine Arbeiten im Weißen Saal der Residenz. Die Baumaßnahmen enden nach fast 60-jähriger Bauzeit im Jahr 1778.

Die Würzburger Residenz ist am Ende insgesamt 168 Meter lang, 92 Meter tief und verfügt über 360 Zimmer, von denen heute etwa 40 besichtigt werden können. Unter der Residenz liegen die mächtigen barocken Gewölbe des Staatlichen Hofkellers, einem der drei großen Weingüter Würzburgs. Der Hofkeller geht auf eine Schenkungsurkunde von 1128 zurück. Damit ist es das älteste urkundlich belegte Weingut in Deutschland.

Prächtige schmiedeeiserne Tore zwischen dem Südflügel der Residenz und dem Gesandtenbau führen in den Hofgarten. Sein südlicher Teil präsentiert sich streng symmetrisch im französischen Barock. Kegelförmige Eiben rahmen die Brunnenanlage ein. Schon Balthasar Neumann hatte die Idee, die barocke Stadtmauer in die Gartengestaltung einzubeziehen. Dies geschieht im östlichen Garten, der im Stil italienischer Barockgärten gehalten ist, wo Terrassen auf halber Höhe zum Spazieren einladen. Besonders stimmungsvoll ist vor dieser Kulisse im Juni die Nachtmusik des Mozartfestes.

Residenzplatz 2
97070
Würzburg

Telefon: 0931 35517-0
E-Mail Adresse: sgvwuerzburg@bsv.bayern.de

01.04.2021 - 31.10.2021
Montag: 09:00 - 18:00 Uhr
Dienstag: 09:00 - 18:00 Uhr
Mittwoch: 09:00 - 18:00 Uhr
Donnerstag: 09:00 - 18:00 Uhr
Freitag: 09:00 - 18:00 Uhr
Samstag: 09:00 - 18:00 Uhr
Sonntag: 09:00 - 18:00 Uhr

01.11.2021 - 31.03.2022
Montag: 10:00 - 16:30 Uhr
Dienstag: 10:00 - 16:30 Uhr
Mittwoch: 10:00 - 16:30 Uhr
Donnerstag: 10:00 - 16:30 Uhr
Freitag: 10:00 - 16:30 Uhr
Samstag: 10:00 - 16:30 Uhr
Sonntag: 10:00 - 16:30 Uhr


Preisliste
Erwachsene 9,00 € Der Eintritt in die Hofkirche und den Hofgarten ist frei.
Reduziert 8,00 € Der Eintritt in die Hofkirche und den Hofgarten ist frei.
Residenz, Hofgarten, Foto: FrankenTourismus, FWL
Residenz, Hofgarten, Foto: FrankenTourismus, FWL

Tourende am Würzburg Hauptbahnhof

Wegbeschreibung

Wenn Sie das nicht schon getan haben, nutzen Sie doch noch die Gelegenheit, den berühmten fränkischen Wein zu probieren. Schon Goethe schrieb: „Kein anderer Wein will mir schmecken, und ich bin verdrüsslich, wenn mir mein gewohnter Lieblingstrank abgeht."

Die Vinothek im Rosenbachpalais auf der Nordseite des Residenzplatzes kredenzt die Weine des Staatlichen Hofkellers. Der war übrigens noch nie in privater Hand, sondern ohne Unterbrechung im Besitz der jeweiligen Macht im Land. Heute ist der Freistaat Bayern Eigentümer des Hofkellers.

Von dort aus geht es weiter bis zum das Bürgerspital zum Hl. Geist. Dieser Stiftung Würzburger Bürger aus dem Jahr 1316 gehört das dritte große Würzburger Weingut. Die Erlöse aus dem renommierten Weingut tragen zur Finanzierung von Seniorenheimen und einer geriatrischen Klinik bei. Das heißt, dass Sie bei einem Besuch im Weinhaus unter dem Glockenspiel gleichzeitig genießen und Gutes tun können.

Die Theaterstraße bringt Sie zurück zum Barbarossaplatz. Hier biegen Sie wieder in die Kaiserstraße ein, die Sie direkt auf den Hauptbahnhof zuführt.

Tourenkarte

Start/Ende

Würzburg Hauptbahnhof

Bahnhofplatz 4

97070 Würzburg

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