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Historische Aussichten

Im Zuge des Dreißigjährigen Kriegs stand die Burg Alte Veste im Mittelpunkt der gleichnamigen Schlacht zwischen dem kaiserlichen Wallenstein-Heer und der Armee des Schweden Gustav Adolf. Heute ist die Alte Veste ein beliebtes Ausflugsziel, das sich perfekt in eine geschichtsträchtige Wanderung einbinden lässt.

Die Rundtour startet am Bahnhof Alte Veste: Überqueren Sie die Friedlandstraße und folgen Sie der Aldringerstraße. Von dort führt Sie die Markierung mit dem grünen, dreiblättrigen Kleeblatt in den Fürther Stadtwald hinein. An der nächsten Kreuzung geht es den Rosenberg hinauf, bis Sie den Aufgang zur Alten Veste erreicht haben. Fast 170 Stufen führen auf die Plattform des Aussichtsturms. Bei klarer Sicht werden Sie mit einem einzigartigen Rundblick auf Franken belohnt: Zindorf, Fürth, Nürnberg und sogar Erlangen.

Zwischen Steinbrüchen und Wallensteins Vermächtnis

Nach dem Kurz-Ausflug in luftige Höhen führt der Wanderweg links am Restaurant Alte Veste vorbei. Ab hier folgen Sie der Wandermarkierung mit dem blauen Punkt in den Zirndorfer Stadtwald. Zur rechten und zur linken Seite kommen Sie an alten Steinbrüchen vorbei. Wer möchte, kann direkt durch das Hügelland spazieren. Alle anderen bleiben auf dem breiten Hauptweg. Nach etwas zehn Minuten passieren Sie die Informationstafeln über den 30-jährigen Krieg – lernen Sie hier die Geschichte rund um die Schlacht bis ins Detail kennen. Ein weiteres Highlight ist nur knapp 400 Meter entfernt: ein Nachbau der Artillerie-Schanze Wallensteins. So realistisch gestaltet, dass sie sich garantiert in die Zeit des Dreißigjährigen Krieges zurückgeworfen fühlen.

Spiel-Abenteuer mitten im Wald

Weiter geht´s: immer dem blauen Punkt nach. Die nächste Attraktion ist der aufwändig gestaltete Abenteuerspielplatz Achterplätzchen. Das weitläufige Waldgelände lädt nicht nur die Kids zum unbeschwerten Toben und Rennen ein. Auf insgesamt drei Rutschen – davon eine superlange Rutsche - ist der Spaß garantiert. Neben weiteren Spielplatz-Klassikern wie Sandkasten, Schaukel oder Wippe, sorgen Kletterwand und Seilbrücke für Action.

Abschluss-Dinner in der Alten Veste: Nicht nur für Schäufele-Fans

Hungrig geworden? Kehren Sie nach der Spielpause wieder zurück in den Wald und folgen dem grünen, dreiblättrigen Kleeblatt. Wandern Sie den Hügel hinunter und überqueren Sie die nachfolgende Kreuzung, bis Sie den Burggrafenweg erreichen. Folgen Sie dem Wanderzeichen mit dem roten X für ungefähr einen Kilometer, bis zur nächsten Weggabelung. Ab hier markiert das grüne Kleeblatt in Kombination mit dem Wegweiser zur Alten Veste wieder die Route. Nach einer scharfen Rechtskurve führt der Weg über einen kurzen Anstieg des Rosenbergs direkt in die denkmalgeschützten Räumlichkeiten des Restaurants Alte Veste. Die Speisekarte punktet mit fränkischen Schmankerln, wie Karpfen oder Schäufele. Insidertipp: Gönnen Sie sich eine Portion von dem knusprigen Schäufele – damit hat die Küche schon besonders viel Lob eingeheimst. Treten Sie nach diesem geschichtsträchtigen Wandertag, entspannt die Heimfahrt am nahegelegenen Bahnhof Veste an.

Anreise

Alte Veste
Alte Veste 2
90513 Bahnhof Alte Veste
Nächstgelegener Bahnhof Alte Veste

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