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„Füße zusammen und Arme vor der Brust verkreuzen!“ – die Anweisungen des Bergführers sind einfach. Nach kurzem Zögern springt man ab und macht seinen ersten Hopser in das kristallklare Wasser des wilden Archbaches. Der Neoprenanzug schützt zwar vor der schlimmsten Kälte und doch ist man beim Eintauchen mit einem Mal hellwach. Canyoning heißt der Sport, bei dem man eine Schlucht hinunter wandert, in Naturpools springt, Felsrutschen hinunter saust und über den Stuibenfall abgeseilt wird. Wer sich traut, wagt meterhohe Sprünge in tiefes Wasser. Wem das zu wild ist, kann diese Sprünge auch auf einem einfachen Weg umgehen. Preise der vierstündigen Tour, inklusive Führung und Leihmaterial, finden Sie hier. Mitbringen sollte man Sportschuhe, die nass werden dürfen. Die Tour startet direkt am Bahnhof, mit einem Shuttle wird man zum Ausgangspunkt gefahren.

Beim Canyoning geht es oft darum, sich überwinden zu können. Beim Rafting dagegen steht die Team-Arbeit im Vordergrund. Auf Anweisung des Guides manövriert man das robuste Schlauchboot durch die tosenden Stromschnellen des Lechs. Zwischendrin gleitet man sanft über die ruhigeren Passagen des Flusses und kann den Ausblick auf die schroffen Felsgipfel der Lechtaler Alpen genießen. Mittags gibt es auf einer Kiesbank ein stärkendes Outdoorbuffet, das Kraft für den zweiten Abschnitt gibt. Für die 7-stündige Tour sind Badesachen, ein Handtuch und ein zweites Paar feste Schuhe mitzubringen (mehr Infos und Preise finden Sie hier).

Zurück in Reutte merkt man erst, wie hungrig der Ausflug im wilden Wasser gemacht hat. Im Restaurant Zum Mohren, das nur 5 Minuten vom Bahnhof entfernt ist, bekommt man deftige Spezialitäten wie Tiroler Gröstl und Backhenderl mit Kartoffel-Gurkensalat.

Anfahrt: Mit der Bahn zum Bahnhof in Reutte, dort wird man vom Guide abgeholt. Zum Mohren vom Bahnhof geradeaus die Bahnhofstraße entlanggehen, dann nach links auf Untermarkt abbiegen. Das Restaurant befindet sich nach 200 Metern auf der linken Seite.

Servus, hier ist der Dackel Bruno! Eigentlich bin ich ein ganz Mutiger. Aber vor den richtig großen Stromschnellen beim gängigen Canyoning hatte ich dann doch ein wenig Respekt. Zum Glück gibt es an den Stuibenfällen ein eigenes Familiencanyoning. Das ist extra für Kids ab sieben Jahren ausgelegt und war genau das Richtige für mich. 

 

 


Mit Dackel Bruno auf Reisen mit der Bahn: 

Wer ist Dackel Bruno?

Abenteuer und Nervenkitzel mit Dackel Bruno
Entdeckungsreise durch die Zeit mit Dackel Bruno
Dackel Bruno besucht seine tierischen Freunde

Weitere Ausflugsziele für Familien mit der Bahn gibt es hier.

Anreise

Reutte in Tirol Bahnhof
Bahnhofstraße 21
6600 Reutte
Nächstgelegener Bahnhof Reutte in Tirol

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