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Der Dillberg im Nürnberger Land ist mit seinen knapp 600 Metern der höchste der Neumarkter Zeugenberge und für seine atemberaubenden Aussichten bekannt. Bei guten Sichtverhältnissen schweift der Blick über Mittelfranken bis in die Oberpfälzer Jura-Landschaft. Der Dillberg ist übrigens auch der Grenzberg zwischen Oberpfalz und Mittelfranken.

Los geht die etwa dreistündige und mittelschwere Wanderung am Bahnhof von Pölling, einem Stadtteil von Neumarkt in der Oberpfalz. Von dort wandert man knapp sechs Kilometer durch ein attraktives Landschaftsschutzgebiet mit weiten Feldern und dichten Nadelwäldern, bis schließlich der Dillberg mit seinen hohen Sendemasten – der Hauptmast ist 231 Meter hoch – auftaucht. Der Sender Dillberg wird schon seit 1955 vom Bayerischen Rundfunk betrieben.

Vom Bahnhof Pölling zum Fuß des Dillbergs wandern

Vom Bahnhof Pölling biegt man von der Bogenstraße rechts ab auf die Bergstraße. Dort an der nächsten Kreuzung leicht links abbiegen, um auf der Bergstraße zu bleiben. Der Bergstraße 130 Meter folgen, dann links auf die Höllbachstraße abbiegen. An der nächsten Weggabelung geht es rechts weiter, um nach wenigen Metern wieder links einzubiegen. Nach einem Kilometer geht die Höllenbachstraße in die Straße Am Herrnhof über, der man für ca. 1,5 Kilometer bis zum Ende folgt. Am Ende der Straße wird die B8 überquert, danach führt ein geschlängelter Weg direkt ins Landschaftsschutzgebiet. Eine Reihe an Schrebergärten ist erkennbar, vor denen man links abbiegt und noch einmal den Ort Pölling betrachtet. Direkt im Anschluss geht man rechts auf den ansteigenden Weg, der in den Wald hinein und hinauf auf den Schlossberg führt – oben angekommen folgt man jener Beschilderung, die mit einem gelben Strich markiert ist, um später durch breiter werdende Wege die Hochfläche des Dillbergs zu erreichen.

Fernglas einpacken und Rundumblick genießen

Oben angekommen, wartet bei schönem Wetter ein beeindruckender Panoramablick über Mittelfranken und den Bayerischen Jura. Auch der 27 Kilometer entfernte Nürnberger Fernmeldeturm und die Burg von Nürnberg sind zu erspähen. Bei optimaler Sicht und mit Fernglas ist sogar die Schwäbische Alb zu sehen.

Dann geht es wieder bergab und über den Eppeleinsweg – vorbei an der Bucher Höhle – in Richtung Ezelsdorf, bevor man durch die Örtchen Dillberg und Kleinvoggenhof hindurch wandert und damit den Rückweg der Rundwanderung einschlägt. Tipp: Unbedingt der frei zugänglichen und etwa 70 Meter langen Bucher Höhle (auch Dillberghöhle oder Silbersandhöhle genannt) mit ihren vielen Verzweigungen einen Besuch abstatten! Die Höhle wurde von den Landwirten der Gegend zwischen den Weltkriegen in den Sandstein geschlagen und diente als Unterschlupf. Folgt man dem Eppelsteinweg und der Beschilderung, führt der Weg zurück in das Örtchen Buch. Durch das Örtchen hindurch trifft der Weg wieder zurück auf den Waldrand – von hier aus schlägt man wieder den Rückweg in Richtung Pöllinger Bahnhof ein.

Einkehren und frische Energie tanken

Gut bürgerlich Schlemmen im Landgasthof Goldene Krone, sich mit italienischer Pizza bei Sizilianer Mauro stärken oder im traditionellen Familien-Gasthof Zur Linde einkehren – es warten unterschiedliche kulinarische Ziele auf hungrige Wanderer.

                    Landgasthof Goldene Krone „Bucher Wirt“

Direkt nach dem Abstieg vom Dillberg wartet in Buch der traditionelle Landgasthof Goldene Krone „Bucher Wirt“ mit üppigen Portionen zu günstigen Preisen auf hungrige Wanderer. Wer möchte, kann hier neben beliebten Klassikern wie Schnitzel, Cordon bleu und Hochzeitssuppe auch gebackenen Karpfen (von September bis April) genießen. Der Gasthof liegt direkt auf dem Rückweg Richtung Pölling, nur knapp 15 Minuten entfernt von der Bucher Höhle: Nach etwa 10 Minuten Wanderzeit wird aus dem schmalen Wanderweg wieder eine breitere Straße, die direkt nach Buch führt. Wer sich hier rechts in Richtung Ort hält, findet den Gasthof nach wenigen Metern auf der linken Straßenseite und kann dort ohne Umwege ganz entspannt einkehren.

                    Osteria da Mauro

Lust auf leckere Steinofen-Pizza und italienische Küche? Dann ist die Vereinsgaststätte Osteria da Mauro des FC Ezelsdorf in der Bucher Straße die richtige Adresse. Der aus Sizilien stammende Chefkoch Mauro und sein Team verwöhnen ihre Gäste mit hausgemachten Klassikern aus Bella Italia. An der Bucher Höhle angelangt, schlägt man nicht den Rückweg Richtung Buch ein, sondern hält sich auf dem Weg Richtung Ezelsdorf. Nach rund 20 Minuten erreicht man den Ezelsdorfer Sportplatz samt Fußballfeld. Man folgt dem Weg entlang des Feldes, bevor sich rechts eine Abzweigung auftut, die einen direkt zur Osteria bringt.

Nach der Stärkung schlägt man entweder denselben Weg wieder zurück Richtung Bucher Höhle ein, oder man biegt zum Sportplatz links auf die Bucher Straße ab, die letztendlich über breite Feldwege zurück nach Buch und Pölling führt. Wer nach der Einkehr den Rückweg etwas abkürzen möchte, hat aber auch die Möglichkeit, der Straße weiter Richtung Ezelsdorfer Ortskern zu folgen, an der Hauptstraße links auf die Bahnweg zu biegen und dann nach circa 30 Minuten den Ort und Bahnhof „Oberferrieden“ zu erreichen. Vom Bahnhof aus kann man mit der S-Bahn den Heimweg nach der Dillberg Wanderung antreten.

                    Gasthaus Zur Linde

Direkt im Ortskern Burgthann-Ezelsdorf empfiehlt sich das familiäre Gasthaus Zur Linde mit hübschem Biergarten, reichlichen Portionen und fairen Preisen. Besonders beliebt: die Currywurst und das Schaschlik! Nach der kulinarischen Pause geht es wieder Richtung Heimweg: man erreicht über die Hauptstraße die abzweigende „Bahnstraße“, die durch Abbiegen nach rechts direkt in die Ortschaft Oberferrieden und den gleichnamigen Bahnhof „Oberferrieden“ führt. Anstatt am Startbahnhof Pölling endet die Wanderung damit an dieser Station. Von der Haltestelle aus kann man mit der S-Bahn in Richtung Nürnberg oder Neumarkt fahren.

Anreise

Dillberg
Dillberg 1
92353 Postbauer-Heng
Nächstgelegener Bahnhof Pölling

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