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Majestätisch und unübersehbar: Im oberfränkischen Kronach ist die Festung Rosenberg architektonisch und historisch ein echtes Kultur-Highlight. Die größte Verteidigungsanlage Deutschlands ist vom Bahnhof Kronach zu Fuß in knapp 15 Minuten gut zu erreichen. Das Wahrzeichen von „Gronich“ – wie die Einheimischen liebevoll sagen – bietet einen einzigartigen Blick über die Dächer der spätmittelalterlichen Altstadt und vereint mittelalterliche, renaissancezeitliche und barocke Baustile. Namhafte Baumeister wie Balthasar Neumann oder Antonio Petrini, haben die imposanten Festung mitgestaltet.

Historische Einblicke von oben und unten

Die erste urkundliche Erwähnung „Rosenberg“ stammt aus dem Jahr 1249. Seitdem hat es zahlreiche Versuche gegeben, die Veste einzunehmen – ohne Erfolg. Die Festung gilt als unzerstörbar. Wie das sein kann, erfahren Sie bei der multimedialen und interaktiv aufbereiteten Führung über die 23 Hektar große Anlage. Auffällig sind die unterschiedlichen Baustile: vom mittelalterlichen Bergfried bis hin zu den mächtigen Mauer- und Turmbauten des 15. und 16. Jahrhunderts.  Besonders eindrucksvoll ist das frühbarocke Eingangstor zur Festung, das auf den renommierten, fränkischen Baumeister Antonio Petrini zurückgeht. Ab nach unten: Die Besichtigung der unterirdischen Gänge im Kerzenschein lässt Entdecker-Herzen garantiert höherschlagen.  


Auf den Spuren fränkischer Künstler

Kunstbegeisterte müssen auf der Festung Rosenberg der Fränkischen Galerie in jedem Fall einen Besuch abstatten. Hier präsentieren sich auf 1.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche 220 Kunstobjekte aus der Spätgotik und der Renaissance in Franken. Eine besondere Bedeutung kommt dabei Lucas Cranach dem Älteren zu. Die knapp 17.000 Einwohner-Stadt Kronach ist stolz auf ihren „berühmten Sohn“, der hier um 1472 das Licht der Welt erblickte. Sein künstlerisches Talent war vor allem in Adelskreisen sehr gefragt. Kaiser Maximilian I., Albrecht von Brandenburg und verschiedene sächsische Kurfürsten zählten zu seinen Auftraggebern. Rund 5.000 Gemälde soll Cranach zu Lebzeiten geschaffen haben. Einige davon sind neben den Werken des Bildhauers Tilman Riemenschneiders, und anderer prägender, fränkischer Künstler in der Ausstellung zu bewundern.

 Königlich Speisen über den Dächern der Stadt

Über den Dächern der Stadt, direkt auf der Feste Rosenberg serviert das Restaurant Bastion Marie fränkische Köstlichkeiten, wie Bratwürste, Ochsenbäckchen oder klassische Brotzeitbrettl. Unter Bierfans gilt das hauseigene Bier „Mariechen“ als echter Genuss-Tipp. Die Erfrischungs-Empfehlung der Wirtin ist das Getränk „Sauer und Lustig“ – alkoholfreier Prosecco mit Pampelmuse und einem Hauch Liebe. Wer nur eine Kleinigkeit zu sich nehmen möchte, kann an warmen Sonnentagen ein Stück Kuchen auf einem der Liegestühle schlemmen und die herrliche Panorama-Aussicht genießen. Der dazugehörige Biergarten wurde sogar als einer der schönsten Biergärten Deutschlands prämiert. Danach können Sie frisch gestärkt und voller historischer Eindrücke den Heimweg durch „Gronich“ zurück zum Bahnhof Kronach antreten.

Anreise:


Das historische Abenteuer startet am Bahnhof Kronach. Von dort spazieren Sie knapp 15 zur Festung Rosenberg. Biegen Sie am Bahnhofsvorplatz nach links in die Güterstraße. Nach wenigen Metern geht es nach rechts in die Adolf-Kolping-Straße. Dieser folgen Sie für 300 Meter, entlang der Haßlach. Vor der Klosterstraße geht es rechts ab, über die Haßlach und die Schwedenstraße. Von hier biegen Sie links ein in die Wolfsschlucht und folgen ihr für 200 Meter. Danach macht die Wolfsschlucht einen scharfen Rechtsknick, der direkt auf die Fesstungstraße führt. Nach rund 100 Metern stehen Sie vor dem frühbarocken Eingangstor der Veste.  

 

Anreise

Festung Rosenberg
Festung 1
96317 Kronach
Nächstgelegener Bahnhof Kronach

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