Ausflugstipp

Garmisch-Partenkirchen: Für gemütliche Gipfelstürmer und Altstadt-Romantiker!

Mit der Bahn bis auf die Zugspitze und wieder zurück für einen Rundtour durch den historischen Ortskern

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Zum Frühstück auf die Zugspitze

Raus aus den Federn und los geht’s: Vom Bahnhof Garmisch-Partenkirchen ist es nur ein kleines Stück bis zum Zugspitzbahnhof – wenn Sie mit dem Bayern-Ticket anreisen, bekommen Sie hier sogar einen 10%-igen Rabatt (gültig für bis zu fünf Mitreisende) auf die Fahrpreise. Von hier kann das Abenteuer Zugspitze beginnen: Steigen Sie ein in die nostalgische Zahnradbahn und genießen Sie den traumhaften Blick auf die raue Schönheit der Bergwelt, während sie in einem gemächlichem Tempo an Ihnen vorbeizieht. Fahrtende ist am Zugspitzplatt, das Gipfelglück ist jetzt nur noch einen Katzensprung entfernt. Nun heißt es ein letztes Mal für eine zehnminütige Fahrt in die Gletscherbahn umsteigen. Geschafft! Noch schnell ein Gipfelkreuz-Foto knipsen, bevor in der denkmalgeschützten Hütte des Deutschen Alpenvereins, dem Münchner Haus, auf dem höchsten Dach Deutschlands ein zünftiges Frühstück auf Sie wartet. Diesen Garmisch-Partenkirchen-Tipp sollten Sie sich nicht entgehen lassen.

Wenn der Kaffee zum Geschmackserlebnis wird

Nach Ihrem ausgiebigen Frühstück in luftiger Höhe macht sich der frühe Start in den Tag erneut bezahlt. Während sich auf der Zugspitze die ersten Warteschlangen bilden, befinden Sie sich bereits auf dem Rückweg ins Tal, um in Garmisch-Partenkirchen die nächste Sehenswürdigkeit in Augenschein zu nehmen. Damit erst gar keine Müdigkeit aufkommt, geht es vom Zugspitzbahnhof zur wenige Meter entfernten Wildkaffee Rösterei. Im hippen Ambiente der Rösterei wird der Café-Besuch zum Genuss-Moment. Für den Inhaber Leonhard „Hardi“ Wild ist das Ehrensache. Gemeinsam mit Ehefrau Stefanie betreibt der gebürtige Garmischer und ehemalige Eishockey-Profi die Rösterei in der Bahnhofstraße und beeindruckt seine Kundschaft regelmäßig mit der geschmacklichen Qualität seiner Kaffee-Varianten.

Auf den Spuren von Momo und der unendlichen Geschichte

Von der hippen Rösterei, einem wahren Garmisch-Partenkirchen-Tipp, geht es nach einem Bummel über die kleine Einkaufsmeile in der Chamonixstraße zu einer grünen Park-Oase im Herzen von Garmisch. Was viele nicht wissen: Michael Ende, der Erfinder von „Momo“, „Jim Knopf“ und dem „Traumfresserchen“, wurde in Garmisch geboren und ist dort aufgewachsen. Seinen größten Erfolg feierte der Schriftsteller mit seinem Buch „Die unendliche Geschichte“, das in über 40 Sprachen übersetzt wurde. In Gedenken an den berühmten Geschichtenerzähler wurde vor einigen Jahren der Michael-Ende-Kurpark angelegt, eine der Garmisch-Partenkirchener-Sehenswürdigkeiten, die Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen sollten. Dort wird so manchem Phantasiewesen aus den Büchern von Michael Ende in Skulpturen neues Leben eingehaucht. Der malerische Seerosenteich, umgeben von alten Bäumen und bunten Blumenbeeten, lädt zum Tagträumen und Verweilen ein.

Leckere Tapas in liebevollem Ambiente

Um sich endgültig in die zauberhafte Kulisse von Garmisch zu verlieben, steht als nächster Programmpunkt bei der Besichtigung der Garmisch-Partenkirchener-Sehenswürdigkeiten ein Spaziergang durch die berühmte Frühlingsstraße auf dem Plan. Doch davor ist es an der Zeit für eine kleine Stärkung. Das Restaurant „Alte Druckerei“ in der Druckergasse ist vom Kurpark nur fünf Geh-Minuten entfernt und lässt mit seiner kreativen Tapas-Karte garantiert keine kulinarischen Wünsche offen.

Zwischen Frühlingsgefühlen und bayerischer Graffiti-Kunst

Ihr knapp zehnminütiger Verdauungsspaziergang führt Sie anschließend über die Loisach auf eine Zeitreise in die Frühlingsstraße. Sie ist die Vorzeigestraße für das historisch-romantische Garmisch. Die Fassaden der traditionellen Bauernhäuser sind bedeckt mit farbenfrohen und detailverliebten – meist religiösen – Szenen. Lüftlmalerei nennt sich diese aufwändige Handwerkskunst. Oder auch bekannt als „bayerische Graffiti“. Gehen Sie auf Entdeckungstour und lassen Sie sich von den beeindruckenden Malereien verzaubern.

Vom Schutzpatron zum Traditionsgasthaus

Als krönender Abschluss Ihrer Nostalgie-Reise lohnt sich ein Schlenker in den Pfarrhausweg. Dort steht das erste Gotteshaus in der Region. Neben den prächtigen Wandgemälden und Glasmalereien sticht die sieben Meter hohe Darstellung des heiligen Christophorus besonders hervor. Bei so viel frischer Luft und Kultur lässt auch der Appetit nicht lange auf sich warten. Einer der Garmisch-Partenkirchener Tipps ist, den ereignisreichen Tag im benachbarten Traditionsgasthaus Bräustüberl in uriger Atmosphäre bei einem kühlen Bier im Biergarten ausklingen zu lassen. Genießen Sie den herrlichen Blick auf das Wettersteingebirge, bevor Sie den 20-minütigen Rückweg über die Loisach, quer durch die beschauliche Marktgemeinde, zum Bahnhof Garmisch-Partenkirchen nach einem ereignisreichen Tag voller schöner Sehenswürdigkeiten und Erlebnisse antreten.

 

Anreise

Zugspitzbahn
Olympiastraße 27
82467 Garmisch-Partenkirchen
Nächstgelegener Bahnhof Garmisch-Partenkirchen

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