Gaubüttelbrunn
Gaubüttelbrunn am Dammbach atmet Geschichte: Muschelkalk aus dem Germanischen Meer, 5000 Jahre alte Siedlungsspuren und die Kirche St. Stephanus und St. Anna seit 986. Bildhauer-Skulpturen im Kaisersteinbruch faszinieren, Steinbrüche laden zum Erkunden ein – pure Natur und Kultur nah bei Kirchheim.
Über Gaubüttelbrunn
Gaubüttelbrunn, ein malerisches Pfarrdorf im Süden des Kirchheimer Gemeindegebiets am Dammbach, lädt zu einer Reise durch Zeiten hindurch ein. Besucher wandern über sanfte Hügel aus Muschelkalk, der vor 200 Millionen Jahren im Germanischen Meer entstand und heute in zahlreichen Steinbrüchen sichtbar wird. Die Luft trägt den erdigen Duft alter Schichten, während Häuser aus hellem Quaderkalk die Landschaft prägen. Schon vor 5000 Jahren siedelten hier Menschen, wie ein gefundenes Steinkistengrab belegt – ein Echo prähistorischer Gemeinschaften. Die erste urkundliche Erwähnung als „Butelbrunn“ stammt von 986, als der Würzburger Bischof Hugo Einkünfte dem Kloster St. Burkard schenkte. Bald avancierte der Ort zum Kirchdorf mit einer Kirche, die vor dem 14. Jahrhundert errichtet wurde; bis 1870 markierte sie den nordöstlichen Rand und ließ ihre Uhr überall ablesen. Besondere Momente entfalten sich am Kaisersteinbruch, wo 1961 das erste internationale Bildhauersymposium der Bundesrepublik stattfand – Skulpturen aus Stein zeugen noch heute von kreativer Kraft. Die Kirche St. Stephanus und St. Anna thront zentral, umgeben von Geschichten von Steinmetzen, die bis ins 20. Jahrhundert Tausende Steine lieferten. In der Nähe locken Kirchheim mit seiner Geschichte, Wanderwege durch Muschelkalklandschaften und Allersheim oder Giebelstadt für abwechslungsreiche Ausflüge – ein Tag voller Entdeckungen, von taktilen Fossilien bis zu kühlen Bruchwänden, die die Sinne wecken.
Weitere Informationen
CC0 (KI powered by BayernCloud Tourismus)
Anreise
Rathausstraße 2
97268 Kirchheim
Gaubüttelbrunn