1. Fahrzeit ist Familienzeit: Mit der Bahn beginnt der schöne Teil des Tages schon bei der Anreise. Weil sich die Erwachsenen nicht auf den Straßenverkehr konzentrieren müssen, können Kinder und Eltern die Fahrt gemeinsam genießen und sich zum Beispiel zusammen vorstellen, was es am Ausflugsziel Tolles zu erleben gibt.
  2. Nonstop ans Ziel: „Mama, ich muss mal“ oder „Papa, ich hab´ Hunger“ – mit der Bahn kein Problem. Im Zug können Kinder jederzeit an den Tischen essen, zur Toilette gehen oder einfach mal durch den Zug laufen. So braucht es während der Fahrt keine Pausen mehr, Familien erreichen ihr Ausflugsziel schneller – und entspannter.
  3. Tschüss Langeweile: Das Beschäftigungspotenzial im Zug ist enorm. Es gibt viel zu entdecken und die Sitzgruppen mit Tischen sind ideal zum Malen, Basteln und Spielen. Warum also nicht die nächste UNO-Runde in die Bahn verlegen?

Wie wird die Fahrt zum Ausflugsziel noch spannender? Julia Falk, Geschäftsführerin der Zeitschrift Erlebnispaedagogik online, gibt Tipps und Ideen, wie sich die Zeit vor der Abfahrt und im Zug gestalten lässt. Die Sozial- und Erlebnispädagogin organisiert und begleitet seit vielen Jahren Schulklassenfahrten und Freizeiten für Kinder und Jugendliche.

Die Fahrt zum Ausflugsziel – sei sie auch noch so kurz – ist für Familien oft eine aufregende Situation. Wie wird schon die Anreise zum Event?

Viele Eltern unterschätzen, wie ungeheuer spannend ein Bahnhof und eine Zugfahrt für Kinder sein können. Erwachsene kommen oft kurz vor der Abfahrt zum Gleis und springen in den Zug. Schöner ist es, wenn man früher kommt und seinen Kindern zeigt, was auf einem Bahnhof alles passiert. Daraus kann man zum Beispiel mit kleineren Kindern eine Art Erkundungstour machen. Wer arbeitet da? Was hört und sieht man hier eigentlich? Für Kinder ist das alles faszinierend.

Ist das auch für größere Kinder interessant?

Ihnen gibt man Rallye-Aufgaben, die sie lösen sollen. Sie können herausfinden, wie man Anzeigentafeln liest und wo der Zug eigentlich abfährt. Dann müssen sie das Gleis suchen und schließlich noch schauen, wo die entsprechenden Wagen der 1. oder 2. Klasse stehen. Das alles schult ihre Wahrnehmung und Selbstständigkeit.

Was machen Sie, damit die Zugfahrt für die Kinder so kurzweilig wie möglich wird?

Ich bereite oft auch für die Zugfahrt eine kleine Rallye vor. Die kann man schon vorab zu Hause beginnen. Man schaut auf einer Karte oder in der Fahrplanauskunft nach, wo man startet und entlangfährt und an welchen Bahnhöfen man anhält. Ich recherchiere vorher, welche Highlights man während der Fahrt sehen kann und ob man an einem See, einer Burg oder einer großen Kirche vorbeifährt. So eine Rallye kann man ganz klassisch mit ausgedruckten Fotos machen und dann schauen, ob die Kinder das Motiv entdecken. Man kann die Fotos aber natürlich auch auf dem Smartphone speichern.

Welche klassischen Unterhaltungsmaterialien sollte man dabeihaben?

Unverzichtbar sind Lieblingsbücher oder -hörbücher. Auch da kann man natürlich schauen, welche Geschichten sich mit den Themen „Bahnfahren“ und „Ausflug“ beschäftigen. Für kleine Kinder finde ich Fingerpuppen gut, mit denen kann man kleine Rollenspiele machen. Und das Kartenspiel UNO ist immer noch ein sehr beliebter Klassiker.

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