Tour

Durch die Fürther Auenlandschaft

Familienfreundlich
Aussichtspunkt
Für Erwachsene
Gärten und Parks

Entdecke mit der Bahn die grünen Oasen Fürths. Diese Tour führt dich durch idyllische Parkanlagen und naturbelassene Flusswiesen in der Auenlandschaft entlang der Flüsse Pegnitz und Rednitz.

Start
Fürth
Dauer
3 h
Länge
7 km
Flussdreieck bei Fürth, Foto: Johannes Heuckeroth, Lizenz: TI Fürth Wiesengrund, Foto: Johannes Heuckeroth, Lizenz: TI Fürth Fürth, Foto: TI Fürth Uferpromenade Fürth, Foto: TI Fürth Wiesengrund, Foto: Miller Filme Fürth, Foto: TI Fürth Stadtpark Fürth, Foto: TI Fürth Zusammenfluss Pegnitz und Rednitz, Foto: TI Fürth Rednitzgraben, Foto: TI Fürth Uferpromenade, Foto: Millerfilme
Eckdaten zur Tour
Die Kleeblattstadt Fürth ist bekannt für ihre grünen Oasen. Die Auenlandschaft entlang der Pegnitz und Rednitz ist neben den städtischen Sehenswürdigkeiten ein Anziehungspunkt für alle, die gern wandern und die Natur lieben. Die sieben Kilometer lange Tour führt Euch durch idyllische Parkanlagen, naturbelassene Flusswiesen und zu einem Aussichtspunkt am Zusammenfluss von Pegnitz und Rednitz – und all das innerhalb des Stadtgebietes. Immer wieder gibt es schöne Flecken, die dazu einladen, es sich mit einem Picknick gemütlich zu machen. Schon auf dem ersten Wegstück habt Ihr die Gelegenheit, Euch mit köstlichem Proviant zu versorgen. Und natürlich lädt am Schluss die Fürther Gastronomie dazu ein, den luftigen Tag mit einem guten Essen ausklingen zu lassen, beispielsweise im „Grüner Brauhaus“.
Eine Wandertour für Familien und Naturliebhaber

Start- und Endbahnhof

Startbahnhof
Fürth HBF

4 Tourstationen
7 km / 3 Stunden

Endbahnhof
Fürth HBF

Unser Tipp: Bitte prüfe vor Fahrtantritt Deine Zugverbindung und die erwartete Auslastung.

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Ablaufplan

Tourstart am Fürth HBF

Wegbeschreibung

Fürther Stadtpark

Der Fürther Stadtpark gilt als die „heimliche Liebe der Fürther“. Schon 1867 erhielt der Fabrikant Johann Willhelm Engelhardt die Erlaubnis, das damals brachliegende Gelände zu einer Grünanlage umzugestalten. Es entstand die „Engelhardt-Anlage“. Dafür wurden zahlreiche Gehölze am Ufer des heutigen Stadtparkweihers gepflanzt. Im Jahr 1911 wurde die Anlage zu einer großzügigen Erholungslandschaft ausgebaut. Der Park erhielt das Löwentor, mehrere barocke Steinfiguren, einen Springbrunnen sowie einen Schulgarten.

Den Grundstein für die innige Beziehung der Fürther zu ihrem Park aber legte 1951 die Gartenschau "Grünen und Blühen". Es entstanden: Rosengarten, Empfangsgarten, Fontänenhof und Rhododendrongarten. Die großen Spielplätze, eine Freilichtbühne und das Stadtparkcafé laden ein, erfüllt die Freizeit zu verbringen, Bewegung und Spaß, Ruhe und Kultur zu genießen. Dem Wissenshungrigen bietet der ganzjährig geöffnete Baumlehrpfad geistige Nahrung. Im Stadtparkcafé erholen sich die Besucher bei einem Glas Wein oder einem Cappuccino.

Am südöstlichen Rand des Parks befindet sich die zweitälteste Kirche Fürths, die evangelischen Auferstehungskirche, erbaut 1825 bis 1826. Auch die katholische und jüdische Gemeinde hatte sich damals an der Finanzierung des Baus beteiligt. Insofern steht diese Kirche auch für gelebte Ökumene.

Stadtpark Fürth, Foto: TI Fürth
Stadtpark Fürth , Foto: Heuckeroth, Lizenz: TI Fürth
Stadtpark Fürth, Foto: Millerfilme

Wegbeschreibung

Nehmt nun den Weg vom Schulgarten aus hinunter zur Pegnitz, die Ihr auf der Brücke zum Pappelsteig überquert. Gleich hinter der Brücke links führt der Weg jetzt entlang der Pegnitz. Hier könnt Ihr einerseits das Ufer und den nahen Fluss und andererseits den weiten Blick über die von Gräben durchzogene Flussaue genießen.

Unterquert die Ludwigsbrücke und passiert die Fürther Freizeit. Auf der nächsten Brücke überquert Ihr die Pegnitz, passiert den Spielplatz und kommt direkt an Euer nächstes Etappenziel, den Zusammenfluss von Pegnitz und Rednitz mit dem beliebten Aussichtspunkt Fürth.

Zusammenfluss Pegnitz und Rednitz

Ein bisschen versteckt, aber bei Fürthern sehr bekannt, ist der Zusammenfluss von Rednitz und Pegnitz im Wiesengrund Fürth auf Höhe des heutigen Hauptfriedhofs. Dieser idyllische Ort besticht mit einer schönen Aussicht auf die Flusslandschaft. Die an der Spitze liegende Holzplattform wurde 2007 erbaut und lädt zum Picknicken ein. Der Ort bietet die Möglichkeit, in Ruhe das Naturschauspiel des „Flussdreiecks“ anzuschauen. Hier werden die Rednitz und die Pegnitz zur Regnitz. Der gleich danebenliegende große Spielplatz ist zudem perfekt für Familien geeignet.

Zusammenfluss Pegnitz und Rednitz, Foto: TI Fürth

Wegbeschreibung

Vom Aussichtspunkt am Zusammenfluss von Pegnitz und Rednitz folgt Ihr dem Weg weiter, diesmal entlang der Rednitz, bis zur ersten Brücke.

Im frühen Mittelalter wurde die Rednitz mit flachen Booten bereist, was nicht nur schneller, sondern auch sicherer war als das Reisen auf dem Landweg. Habt Ihr die Brücke überquert, nehmt Ihr den Pfad, der nach links über die Wiese führt. Folgt dem Weg immer weiter durch die Wiesen, bis Ihr die Würzburger Straße unterlauft. Wenn die Unterführung etwa 150 Meter hinter Euch liegt, biegt Ihr links auf einen Pfad. Jetzt befindet Ihr Euch direkt am Rednitzgraben.

Rednitzgraben

Der Rednitzgraben wurde 2007 künstlich angelegt. Die Rednitz und die Pegnitz passieren Stauanlagen und Querbauwerke, versorgen Kraftwerke und durchlaufen Wehre. Für Fische und andere Wasserlebewesen stellen solche Anlagen zumeist ein unüberwindliches Hindernis dar. Der Rednitzgraben, ebenso wie der Pegnitzgraben, soll den Wasserlebewesen sozusagen als Umleitung dienen und wird von den Tieren auch gut angenommen. Das Projekt wurde vom ortsansässigen Kraftwerksbetreiber gefördert. Der Rednitzgraben erfüllt aber nicht nur ökologische Zwecke. An seinem Ufer finden Erholungssuchende ein ruhiges Plätzchen direkt am Wasser. Gerade für Familien ist es hier perfekt, da das Wasser flach ist und von guter Qualität. Es bietet an heißen Sommertagen eine willkommene Abkühlung.

Wanderer, die sich hier für ein Picknick entscheiden, sollten bitte daran denken, Abfälle wieder mitzunehmen. Der Flecken ist so naturbelassen wie möglich, daher befinden sich hier keine Mülleimer oder dergleichen.

Rednitzgraben, Foto: TI Fürth

Wegbeschreibung

Wenn Ihr Euch am Ufer des Rednitzgrabens eine kleine Pause gegönnt habt, folgt Ihr dem Pfad einfach weiter flussaufwärts. An der nächsten Brücke überquert Ihr den Fluss und steht schon auf der Uferpromenade.

Uferpromenade Fürth

Die Uferpromenade entlang der Rednitz ist ein 2007 gebauter Fuß- und Radweg. Was erstmal unspektakulär klingt, ist einer der beliebtesten Orte in Fürth. Sobald es wärmer wird, finden sich hier Sonnenbadende ein und die Besucher:innen flanieren entlang der Promenade. Die Uferpromenade verfügt über Bootsanlegestellen. Das Café Badehaus versorgt die Gäste mit frischen Getränken und überzeugt zusätzlich mit einem großen Kulturangebot. Am unteren Ende der Uferpromenade (Richtung Siebenbogenbrücke) darf gegrillt werden. Wer etwas mehr Ruhe sucht, findet in den nahegelegenen Wiesen am Wiesengrund einsame Ecken, um einen schönen Sommertag zu genießen.

Badstraße 8
90762
Fürth

Telefon: 0176 23486969
Uferpromenade, Foto: Millerfilme

Tourende am Fürth HBF

Wegbeschreibung

Von der Uferpromenade geht es linker Hand entlang der Zuggleise wieder zurück zum Hauptbahnhof.

Unweit des Fürther Hauptbahnhofes befindet sich das „Grüner Brauhaus“. Nach so viel frischer Luft bietet sich hier eine Gelegenheit, den Tag mit einem guten Essen ausklingen zu lassen, bevor Euch die Bahn wieder bequem nach Hause bringt.

Tourenkarte

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